Arbon (Switzerland), Arben-Press, 1969 25 x 25,8 cm; [80] pp. Nominativ Exemplar „Max und Maya Scherrer“, nicht nummeriert. Blauer Leinenband mit Rückseite aus Pergament, beide mit goldgedrucktem Text. In sehr gutem Zustand. Leichter Schutzumschlag aus Karton, an den Rändern nachgedunkelt. Exemplaire nominatif « Max und Maya Scherrer », non numéroté. Reliure d'origine en toile bleue avec dos en parchemin. Titre en doré. Très bon état. Avec une housse de protection en carton, légèrement décolorée sur les bords. Nominative copy ‘Max und Maya Scherrer’, unnumbered. Original blue linen binding with parchment spine. Text in gold. Very good condition. With a light cardboard slipcase, discoloured at the edges.
Philosophy, Psychedelic, Experimental
Colofon
8ste Druck der Arben-Press Arbon enthaltend das ungekürzte Protokoll eines LSD-Tests, in dem Dr. Rudolf Gelpke die Aussagen des Autors wörtlich und in Beobachtungen festhielt, neben zugehörigen dichterischen Texten, die zusammen mit dem Protocol eine Schicksalsspur vergegenwärtigen, die eine Persönlichkeitsanalyse zulässt; dazu 11 signierte Originalradierungen, 3 davon zweifarbig, vom slowenischen Künstler Adi Arzensek. Alle Radierungen, auch die Suiten, sind einzeln vom Künstler handsigniert und mit der Handpresse abezogen von Hermann Schroer auf River-Büten <<Raisin>>, 210gr. Der Textteil wurde von Hand gesetzt aus der 12 Punkt Diethelm-Antiqua.
Gestaltung: Albertr Gra-Bourquin. Es wurden 160 Exemplare hergestellt; alle vom Dichter und vom Künstler handsigniert. 120 gelangen in den Verkauf.
Den Vorzorgsausgaben 1-11 ist je eine Originalplatte von den Radierungen aus dem Inhalt mit Suite beigelegt. Die Vorzorgsausgaben 12-35 enthalten ebenfalls eine Suite. Die allgemeine Ausgabe, ohne Suite, umfasst die Nummern 36-120. Die römisch numerierten Exemplare, umfassend die Nummern I-XL, sind Belege für die Mitarbeiter und gelangen nicht in den Verkauf.
Einband: J. Stemmle & Co., Zurich/Legatoria Artistica, Ascona.
- Erwin Jaeckle (1909 – 1997 Zürich)
besuchte Schulen in Wallisellen und Zürich, außerdem ein Lehrerseminar. Sein anschließendes Studium (Germanistik, Philosophie) an verschiedenen Universitäten schloß er in Zürich mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Seine Dissertation befaßte sich mit dem deutschen Kulturphilosophen Rudolf Pannwitz (1881-1969), der die von Novalis geforderte Einheit von Dichter und Philosoph zu leben versuchte und damit auch J.s Weltanschauung maßgeblich beeinflußte. Ref.1
fréquenté des écoles à Wallisellen et à Zurich, ainsi qu'une école normale. Il a ensuite poursuivi des études (littérature allemande, philosophie) dans différentes universités, qu'il a achevées à Zurich par l'obtention d'un doctorat (Dr. phil.). Sa thèse portait sur le philosophe allemand de la culture Rudolf Pannwitz (1881-1969), qui s'efforça de mettre en pratique l'unité entre le poète et le philosophe prônée par Novalis et qui influença ainsi de manière déterminante la vision du monde de J. Ref.1
attended schools in Wallisellen and Zurich, as well as a teacher training college. He went on to study German and Philosophy at various universities, culminating in a doctorate (Dr. phil.) from the University of Zurich. His dissertation dealt with the German cultural philosopher Rudolf Pannwitz (1881–1969), who sought to embody the unity of poet and philosopher advocated by Novalis and thereby also had a decisive influence on J.’s worldview. Ref.1
- Adi Arzensek (1932 – 1994 Slovenia)
Der Künstler/Grafiker lebte abwechselnd in der Schweiz und in Slowenien. Er stellte in der Schweiz (Basel, Bern, Olten, Eglisau), in Österreich (Brixlegg), Liechtenstein und Kanada aus Ref.2
artiste/graphiste a vécu tour à tour en Suisse et en Slovénie. Il a exposé en Suisse (Bâle, Berne, Olten, Eglisau), en Autriche (Brixlegg), au Liechtenstein et au Canada Ref.2
The artist/graphic designer lived alternately in Switzerland and Slovenia. He exhibited in Switzerland (Basel, Bern, Olten, Eglisau), in Austria (Brixlegg), Liechtenstein and Canada Ref.2